Produktübersicht

Rollstühle

Drei Modelle, eine patentierte, rahmenintegrierte Rückenlehne: Comfort und Flip in drei Sitzbreiten, HD Heavy Duty mit verstärktem Rahmen für bis zu 170 kg Tragkraft.

Die Strongback Rollstühle im Vergleich

Vergleich der Strongback Rollstuhl-Modelle Comfort, Flip und HD Heavy Duty
MerkmalComfortFlipHD Heavy Duty
Sitzbreiten40 / 45 / 50 cm40 / 45 / 50 cm56 cm (Einheitsgröße)
Max. Belastbarkeit135 kg135 kg170 kg
BesonderheitRobuste Armlehnen mit AuflagenHochklappbare Armlehnen, verkürzter KleiderschutzVerstärkter Rahmen, größere Vorderräder
Empfohlen beiKein regelmäßiger Transfer nötigRegelmäßiger TransferKörpergewicht über 135 kg
Preisab 949,00 €ab 999,00 €1.299,00 €

Alle Modelle teilen die gleiche patentierte, rahmenintegrierte Rückenlehne. Preise für Comfort und Flip gelten für die serienmäßige Ausstattung mit Trommelbremse. Genaue Maße finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten von Comfort, Flip und HD.

Nicht sicher, welches Modell zu Ihnen passt? Zum Konfigurations-Leitfaden →

Leichtgewichtrollstuhl kaufen: worauf es ankommt

Der Unterschied zwischen einem Standardrollstuhl und einem Leichtgewichtrollstuhl zeigt sich nicht im Sitzen, sondern beim Verladen. Unsere Modelle sind faltbar, die Hinterräder lassen sich über Steckachsen ohne Werkzeug abnehmen, und die Fußstützen sind schwenkbar und abnehmbar. Comfort und Flip wiegen ab 7,8 kg netto, komplett mit Rädern, Fußstützen und Kippschutz zwischen 12,6 und 13,3 kg.

Die richtige Sitzbreite

Die Sitzbreite ist die wichtigste Entscheidung, weil sie sich später nicht ändern lässt. Comfort und Flip gibt es mit 40 cm, 45 cm und 50 cm, der HD Heavy Duty mit 56 cm. Zu schmal drückt, zu breit kostet Halt und Manövrierfähigkeit in Türen. Unser Konfigurations-Leitfaden führt Sie in wenigen Fragen zur passenden Größe.

Mit oder ohne Trommelbremse

Die Trommelbremse wirkt auf die Hinterräder und wird von der Begleitperson über die Schiebegriffe bedient. Sie lohnt sich, wenn Sie regelmäßig geschoben werden und dabei Gefälle vorkommen. Beim Comfort und beim Flip ist sie wählbar, beim HD Heavy Duty gehört sie zur Serienausstattung.

Comfort oder Flip

Technisch sind beide gleich aufgebaut. Der Unterschied liegt in den Armlehnen: beim Flip lassen sie sich hochklappen, was den Wechsel vom Bett oder vom Autositz in den Rollstuhl erleichtert. Wer selten umsetzt, fährt mit dem Comfort und dessen fester Armauflage genauso gut.

Ergonomischer Rollstuhl oder Standardrollstuhl

In einem Standardrollstuhl hängt die Rückenlehne als Gurtbespannung zwischen zwei Rohren. Der Sitz ist flach, das Becken rutscht nach vorn, und der Rücken sinkt in eine runde Haltung. Bei unseren Modellen ist die Rückenlehne in den Rahmen integriert und der natürlichen S-Kurve der Wirbelsäule nachgeformt, der Sitz fällt um 12° nach hinten ab. Beides greift ineinander und unterstützt eine aufrechte Sitzhaltung, ohne dass Kissen oder Keile nachgerüstet werden müssen. Das ist der Unterschied, den man nach einer Stunde Sitzen merkt. Ausführlich erklärt im Magazin: ergonomisch sitzen im Rollstuhl.

Rollstuhl bei Rückenproblemen

Wer mit Rückenproblemen längere Zeit sitzt, achtet meist auf zwei Dinge: die Haltung im Sitzen und die Belastung beim Verladen. Zur Haltung tragen die rahmenintegrierte Rückenlehne, der abfallende Sitz von 12° und der Rückenlehnenwinkel von -10° bis +20° bei. Zur Belastung tragen das Gewicht ab 7,8 kg netto und die Steckachsen bei, mit denen die Hinterräder ohne Werkzeug abgehen. Welche Versorgung im Einzelfall die richtige ist, etwa bei Rückenschmerzen, bei einer Wirbelsäulenerkrankung oder in der Zeit nach einer Hüft- oder Knieoperation, entscheiden Sie am besten mit Ihrem Arzt, Ihrer Therapie oder Ihrem Sanitätshaus. Häufig ist ein Rollstuhl dort nur für einige Wochen nötig und wird danach durch einen Rollator ersetzt. Wir beraten gern zu Maßen, Größen und Ausstattung; eine medizinische Empfehlung können und dürfen wir nicht geben.

Transport im Auto, in der Bahn und im Flugzeug

Zum Verladen nehmen Sie die Hinterräder über die Steckachsen ab und klappen den Rahmen zusammen. Ohne Räder, Fußstützen und Kippschutz bleiben ab 7,8 kg zu heben, der Rahmen passt in einen normalen Kofferraum. Für Reisen mit Bahn oder Flugzeug ist vor allem das Faltmaß entscheidend, dazu die Frage, ob Sie einzelne Teile getrennt aufgeben können; beides ist hier gegeben. Für den Transport gibt es passende Taschen im Zubehör. Die genauen Maße jedes Modells stehen in den Tabellen auf den Produktseiten. Für eine Reise haben wir die Planungsschritte im Magazin zusammengefasst: Urlaub mit Rollstuhl.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Hier lohnt eine klare Auskunft: Die gesetzliche Krankenkasse versorgt als Regelleistung mit Modellen aus dem Hilfsmittelverzeichnis, die eine Hilfsmittelnummer haben. Unsere Rollstühle haben keine Hilfsmittelnummer und stehen nicht im Hilfsmittelverzeichnis. Ein Rezept vom Arzt führt bei uns also nicht automatisch zu einer Kostenübernahme. Möglich bleibt ein Zuschuss im Einzelfall; ob Ihre Kasse einen gewährt und in welcher Höhe, müssen Sie direkt mit ihr klären, am besten vor dem Kauf. Wenn Sie dafür Unterlagen brauchen, etwa ein Angebot mit den technischen Daten, stellen wir das gern aus. Mehr dazu in den häufigen Fragen und im Magazin unter Kostenübernahme und Krankenkasse. Innerhalb Deutschlands liefern wir alle Rollstühle versandkostenfrei.

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